Amunet

Aus Das letzte Kapitel
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Amunet
Amunet.jpg
Volk:Stygier
Alter:37
Augenfarbe:Dunkelbraun
Haarfarbe:Schwarz
Größe:1.62 m
Gewicht:60 kg
Besonderheiten:Ist sich nie sicher ob sie wach ist oder träumt.
Gesinnung
Einstellung:Neutral
Religion:Derketo

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Amunet wirkt wenig bedrohlich - Ihre eher zierliche Körpergröße und das weiche Hautbild vermitteln nicht unbedingt den Eindruck einer mächtigen Kriegerin. Ihre braunen Augen und das dunkle Hautbild scheinen typisch für eine Stygierin, und auch ihr pechschwarzes - etwas zerzaustes - Haar, welches sie meist zu einem Zopf gebunden trägt, passen ins Gesamtbild. Einem Aufmerksamen Beobachter könnte ein Brandmal in Form einer Blume auf ihrem Oberschenkel und diverse Narben und Abschürfungen an Hals und Gelenken auffallen.


Vorgeschichte[Bearbeiten]

Als Tochter stygischer Kaufleute aufgewachsen, hatte Amunet früh einen nüchternen Einblick in stygische Gesellschaft bekommen. Zwar stand sie - als rein-gebohrene Stygierin - weit über all den Sklaven und Mischlingen, jedoch war sie ein Nichts im Vergleich zu den Soldaten der königlichen Armee oder gar den Priestern des Set. Viele Jahre war sie mit ihrem Vater durch das Land gezogen um hier und da ein kleines Geschäft erledigen - und hin und wieder mit zwielichtigen Gestalten die Wege zu kreuzen. Es war einer dieser zwielichtigen Kontakte, der sie eines Tages an einen der Tempel Set' führte um sie dort als Akolytin einzuschleußen.

Sie hatte viel gehört über den Kult, die strenge Hand der Priesterschaft und den fast blinden Fanatismus der Anhänger. Sie lies sich bereitwillig in die Lehren des Set einführen und hier und da ein paar kleinere Kostbarkeiten verschwinden. Ein wenig genoss sie sogar die Aura der Angst, die sie unter der normalen Bevölkerung verbreitete. Es vergingen einige Monate, und langsam begann sie sich willentlich dem Glauben hinzugeben. Hatte sie beim ihren ersten Menschenopfer noch etwas mit sich selbst gekämpft, fiel ihr das Töten mit jedem mal einfacher. Eines Tages war sie schließlich nicht mehr bereit Geschäfte mit dem niederen Fußvolk zu machen, und bei einem ihrer geheimen Treffen machte sie ihrem Geschäftspartner klar, dass sie nicht länger bereit wäre noch weitere Dinge verschwinden zu lassen. Zwar war der Geschäftspartner wenig davon begeistert in Zukunft nun keine Geschenke mehr aus dem Tempel zu bekommen, jedoch schien er schon damit gerechnet zu haben. Er verabschiedete sich höflich, nicht ohne jedoch anzumerken, dass sie es sich jederzeit anders überlegen könne - Sie weiß ja wo man ihn findet - und verschwand.

Nun gibt es Dinge, die man als junge Frau nicht tun sollte - Etwa einem zwielichtigen Typen zu sagen, dass man in Zukunft nichts mehr mit seinesgleichen zutun haben möchte... Amunet wartete noch einen Moment, und machte sich dann selbst auf den Rückweg zum Tempel - Dort sollte sie aber nie ankommen. Offensichtlich hatte Marik tatsächlich damit gerechnet, und Vorkehrungen getroffen. Als Amunet aus dem Verschlag auf die Straße trat, wurde sie hinterrücks von zwei großen Kerlen überwältigt, geknebelt und gefesselt. Aus einer Seitengasse trat schließlich ihr ehemaliger Geschäftspartner hervor und erklärte, dass er noch andere Einnahmequellen habe - etwa den Handel mit Sklaven - und für eine junge Stygierin sicher einen guten Preis bekommen wird. Dann wurde ihr ein Sack über den Kopf gestülpt.