Arsinoe

Aus Das letzte Kapitel
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Arsinoe
Volk:Stygier
Clan:Serasapis
Alter:23-24 Sommer
Profession:Zuchtmeister
Sprachen:Stygisch
Augenfarbe:Dunkelbraun
Haarfarbe:Schwarz
Region:Murun
Gesinnung
Einstellung:Rechtschaffen-böse
Religion:Set & Pantheon

Aussehen[Bearbeiten]

Arsinoe ist weder besonders klein und zierlich noch groß, sie ist auch nicht übermäßig kurvig. Obwohl sie an ihren Konturen schon das eine oder andere Pölsterchen trägt. Die Haut ist für eine Adlige nicht hell genug, sie scheint schon auch der Sonne ausgesetzt gewesen zu sein und hat sich dort einen karamellähnlichen Ton angeeignet. Zu dem Zeitpunkt, als sie auf der Insel "angeschwemmt" wurde, schien sie vorher die Möglichkeit gehabt zu haben, ihre Haut, Haare und Nägel umfangreich zu pflegen. Die Augen sind sehr dunkel und braun, das Haar schwarz wie bei vielen Stygiern und recht akurat geschnitten, mit Stirnfransen. Es umrahmt ein etwas hart geformtes Gesicht. Nase und Kinn wirken fast etwas zu spitz, die Lippen sind eine Idee zu schmal, die Brauen wiederum sorgfältig gezupft. Oftmals mag sie so eher streng wirken. So bald sie kann, betont sie ihre Augen auch mit Kohle und salbt ihre Haut mit Ölen und Salben, um ihr einen Schimmer zu verleihen.

Wesen[Bearbeiten]

Sie wirkt auf den ersten Blick häufig etwas launisch. Was sie oftmals auch ist. Schnell kommt ihr aufbrausendes Temperament zum Vorschein, wenn etwas nicht ihren Vorstellungen entspricht oder sie sich gekränkt fühlt. Dann nimmt sie auch gerne ihre spitze Zunge zu Hilfe, die sie oftmals herablassend und vielleicht sogar zynisch wirken lässt. Obwohl genusssüchtig und auf Wohlstand und Komfort bedacht, kann ihre Zielstrebigkeit sie mit einer schwer einbremsbaren Energie an Dinge heran gehen lassen. Aufgaben möchte sie zu Ende bringen und verfällt dabei oft befehlsgewohnt in einen Kommandoton. Freunden und nahen Vertrauteten gegenüber vermag sie aber weicher und wohlwollend zu sein bis hin fast zu liebevoll und mütterlich. Ihr Glaube in die Überlegenheit der stygischen Rasse und der Allmacht ihres Gottes Set ist unerschütterlich bis hin zu Fanatismus. Dennoch vermag sie in bestimmten Situationen Pragmatismus vor Ideologie zu stellen, wenn es einer größeren Sache dient. Es kann ihr mitunter etwas schwer fallen, sich unter zu ordnen, wenn sie die Autorität nicht anerkennen kann, aber fügt sich gewiss in eine Situation, in der es um den Fortbestand eines ihr Leben erhaltendes Konzept geht. Ohne zwei bis drei Badewannen oder gediegene Waschmöglichkeiten in ihrer Nähe wird sie auf Dauer nervös. Ihre Hyäne Purzelchen, die derzeit als verschollen gilt, hat einen besonderen Platz in ihrem Herzen und sie verwöhnt ihn mit wöchentlichen Bädern und Leckereien. Manchmal kann ihre generelle Ungeduld auch rasch in launenhaftes Gebahren umschlagen. Sie verabscheut unkomfortable Umstände wie: staubige Straßen, keine Badewannen, unzureichendes Essen und Ähnliches. Sie ist stolz und kränkbar, dazu auch eher nachtragend, selbst wenn sie dies hinter einem liebenswürdigen Lächeln kaschieren kann.

Umfeld[Bearbeiten]

Lange währt die Stygierin noch nicht auf dieser geheimnisumwobenen Insel, mit großem Glück landeten sie und Purzelchen nahe Murun dort und sie musste nur ihren Staub von der Kleidung klopfen und auf die Stadtmauern zulaufen. Dort fragte sie eindringlich alle Leute, denen sie begegnete, was dies hierfür ein Ort sei und die fast nächste Frage richtet sich auf einen Set-Tempel. So stieß sie dort sehr bald auf die Priesterin der Derketo, Ahmanet, und deren Leibwächterin Samira. In grenzenloser Güte des Tempels des Set bot man ihr dort ein Quartier an und sie sich in Umkehr als Buchhalterin und Verwalterin, weil sie dank ihrer vorherigen Professionen recht passabel lesen, schreiben und rechnen kann.

Herkunft[Bearbeiten]

Sie stammt aus dem Herzen des Reiches, Luxur. Schon als Kind durfte sie lesen und schreiben so wie rechnen lernen, später das Buchhalten und einige wichtige Elmente des Handels. Wie es oftmals üblich ist in Stygien heiratete sie recht jung, doch ein Unglück raffte ihren Ehemann früh dahin. Die junge Witwe blieb nicht sehr lange eine solche. Ihr zweiter Ehemann erlag nach kurzer, heftiger Krankheit dieser. Inzwischen konnte die Frau ein kleines Gewerbe aufbauen, für den Anfang der Handel mit Tuch, wie es ihr Vater bereits betrieb. Ihr dritter Ehemann hatte nicht die Gelegenheit, sie zu einer Mutter zu machen, wie seine Vorgänger, ehe sein Körper seinen Geist aushauchte, während sie an seinem Krankenbette saß. Sie beklagte manchmal, dass die Götter sie wohl prüfen wollten, stellte sich diesen Prüfungen aber mit eherner Stärke. Der Mann, der danach an ihrer Seite weilte, schien geschlagen zu sein, das Schicksal seiner Vorgänger zu teilen, aber immerhin konnte sein Gewerbe sie in das Sklavereigeschäft einbringen und sie wirtschaftete mit dem Fundament, welches ihr Mann ihr hinterließ. Sie sagte, er hatte immerhin kaum leiden müssen, als seine Gesundheit sich zum schlechten wandelte. Erst bei ihrem fünften Ehemann, ein noch recht erfolgreicher Gewürzhändler seinerseits, stellte man fest, dass die Unglücklichen stets vom selben Sklaven bekocht wurden. Diesmal aber folgten auch für die trauernde fünffache Witwe harte Konsequenzen: wegen Erbschleicherei wurde sie ins Exil verbannt.