Nedjem

Aus Das letzte Kapitel
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Nedjem von Khemi
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Volk:Stygier
Alter:Anfang 20
Augenfarbe:rotbraun
Haarfarbe:schwarz
Größe:1.62m
Besonderheiten:Dienerin der Bast
Gesinnung
Religion:Set, Bast und das stygische Pantheon

Die Neugier ist der Katze Tod

Nedjem mit samtenen Gefährten
Die Dienerin der Bast mag die zwanzig Jahre gerade erst überschritten haben und ist, im Gegensatz zu vielen anderen Stygiern ehrbaren Geblüts, eher klein geraten. Eine Tatsache, die sie mit Körperbeherrschung und elegantem Auftreten in den Augen mancher wohl wieder wettmachen kann. Sie bewegt sich leichtfüßig und geschmeidig, als wollte sie mit jedem Schritt die göttliche Katze ehren, der mehrmals täglich ihr Gebet gilt. Ihre karamellfarbene Haut ist gepflegt, glänzt und duftet dank der Öle, die ihr im Tempelkomplex zur Verfügung stehen. Ein besonderes Augenmerk gilt ihrem Haar, das von ihr gehegt, gepflegt und gebürstet, offen oder zu komplizierten Frisuren aufgetürmt getragen wird, denn im Gegensatz zu den meisten ihrer hochgeborenen Landsgeschwister hat sie sich dagegen entschieden, sich ihres Haupthaare zu entledigen. Sie selbst gesteht sich diese kleine Eitelkeit ein.
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Viel Zeit verwendet sie außerdem darauf, ihre großen Augen mit Kohlestift und Schminke zu betonen, die Wangen mit Goldpuder, den kleinen, herzförmigen Mund mit Lippenrot zu betupfen. Auch auf ihre Garderobe legt sie großen Wert: Schnitte und Stoffe sind zwar, gemäß ihrer Position als jüngste Geweihte, einfach, doch die Verarbeitung sauber und die Details hübsch anzusehen. Gerne wählt sie die hellen Farben, die einer Dienerin der Bast zur Verfügung stehen. Ähnlich sieht es mit ihrem Schmuck auf: Es sind nicht die teuersten Stücke, doch sie glänzen in der Sonne und klimpern adrett bei jedem Schritt, den sie tut.

Allgemein ist Nedjem anzusehen, dass sie viele Wesenszüge mit der heiligen Sonnenkatze und ihren Stellvertretern auf Erden zu teilen scheint: Sie ist eine Genießerin, liebt das gute Essen, Süßspeisen, schweren Wein, saftiges Obst. Gerne belagert sie Diwane und Sitzkissen im Schatten um zu dösen, oder aalt sich im warmen Wasser der Badestellen, wo sie sich von Sklaven den Rücken kneten und die Fingernägel spitz zufeilen läßt. Auf den ersten Blick mag sie also eher die positiven Eigenschaften des Bastkultes vertreten: Fruchtbarkeit, Freude, Lebenslust, Sinnlichkeit.

Doch wer tiefer in diese seltsam rötlichen Iriden der jungen Frau geblickt hat, mag darin erkennen, dass sie durchaus anders kann. Denn so verspielt und anschmiegsam, wie sie bisweilen auftritt, so bösartig und sardonisch kann sie sein. Eine biestige Jägerin, die eine kleine Maus mit den Krallen bis zur Erschöpfung triezt und dann gelangweilt zum sterben zurück läßt. Und da sie nicht nur Katzenpriesterin, sondern auch noch eine Stygierin ist, sollte man sich stets gut überlegen, ob man ihr wirklich vertrauen will.


Rätsel unzähliger Gesichter, vulkanisches Feuer, kühle Ferne und weiche Hügel Unbegreiflichkeit. Katzen sind aus einer Prise Wüstensand erweckt.

– Sybille Seidel

Pflichten

  • Entlastung der ehrwürdigen Sekhmet von Khemi
  • Pflege des Schreins der Bast
  • Niedere Schutz- und Fluchrituale im Namen der Sonnenkatze