Sekhmet

Aus Das letzte Kapitel
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Sekhmet
Sekh-wiki.png
Volk:Stygier
Alter:ca. 35 Jahre
Augenfarbe:Bernstein
Haarfarbe:Schwarz
Größe:ca. 180cm
Gewicht:ca. 65kg
Region:Murun
Gesinnung
Einstellung:Neutral-böse
Religion:Set & Pantheon
Eindrücke

Das spitze Kinn unter der markanten, stygischen Nase im aristokratischen Gesicht könnte kaum höher getragen werden. Bernsteinerne Augen, die mit deutlichem Gelbstich aufwarten, werden indes von filigraner, schwarzer Kontur in ihrem katzenhaften Eindruck bestärkt. Anhand dieser Merkmale, und an der hochgewachsenen, schlanken Silhouette gemessen, lässt sich der Geweihten von Set und Bast nur schwerlich eine gewisse Attraktivität absprechen.

Henna schmückt ihre Haut ebenso kunstvoll und kostbar wie das pure Gold, durch das sie nicht nur ihren mutmaßlichen Reichtum zur Schau stellt, sondern vor allem ihre religiöse Hingabe. Juwelenbesetzte Schlangen zieren abwechselnd Beine, Handgelenke, Arme, Bauchnabel und Hals, und möchten gleichermaßen bestaunt und gefürchtet werden. Überdies trübt kein Haar das Bildnis setitischer Perfektion, nicht einmal den hoch erhobenen Kopf. Stattdessen trägt sie kostbare Perücken. Tiefschwarze Löwenmähnen, luftige, kurze Schnitte und engmaschig geflochtene Kunstwerke.

Einsam ist das Haupt, das die Krone trägt, so sagt man, und Sekhmet tut ihr Bestes, dieser Binsenweisheit jedwede Bestätigung zu liefern. Ihre Abstammung, das verschlossene, glorreiche Stygien, ist ein offenes Geheimnis und bedarf genau so wenig einer Erwähnung, wie ihre unverhohlen zur Schau gestellte Eitelkeit. Ein Laster, dessen sie sich sogar noch rühmt. Hand in Hand gehend mit greifbarer Arroganz und nur wenig Herzlichkeit, lädt die Priesterin nicht dazu ein, des Gemeinen engste Vertraute zu werden.


Werdegang
Sekhmet am Tempel

In dem für Außenstehende und vor allem Besucher nicht stygischer Herkunft verschlossenen Khemi geboren, aufgewachsen und ausgebildet, ist es kaum verwunderlich, dass aus der Tochter nobler Kaste das personifizierte Sinnbild der Fremdenfeindlichkeit wurde. Auch der spätere Aufenthalt im Exil vermochte daran kaum eine Lockerung zu erwirken.

In den Tempeln der schwarzen Stadt war es ihr vergönnt, das Studium der heiligen Mysterien der minderen Gottheit Bast anzutreten. Die Tochter Sets, gezeugt mit dem eigenen Schatten des chaotischen Gottes, übte von erster Stunde an eine Faszination auf Sekhmet aus, die zur absoluten Hingabe erwuchs. Allerdings blieben ihr auch die Lehren des Schlangenvaters nicht verwehrt, und wie es unter der stygischen Priesterschaft nicht allzu ungewöhnlich ist, stieg sie auch in den Reihen der Priesterschafts Set langsam aber stetig auf.

In ihren Zwanzigern jedoch strebte sie nach Höherem und bemühte sich, Kontakte zum inneren Kreis des schwarzen Rings zu knüpfen. Doch damit war sie schwerlich allein. Nicht wenige Priester hatten das selbe Ziel, und um sich der Konkurrenz zu entledigen, gelang es einem von ihnen, die inzwischen zur Aufseherin der Akolythen Basts aufgestiegene Sekhmet der Blasphemie zu bezichtigen. Der Vorwurf wurde laut, sie lehre die Aszendenz Basts, die sich eines nicht mehr allzu fernen Tages über ihren Vater erheben würde, um an seiner Stelle über das Pantheon zu gebieten. Aus diesem Grunde verurteilte man die Priesterin, und entsandte sie in die ferne Verbannung. Allein ihre Stellung bewahrte sie davor, als Menschenopfer für den Schuppigen zu enden.

Zwar endete sie am Kreuz, doch das Schicksal hatte andere Pläne, und just bevor sie das Bewusstsein verlieren konnte, um als Fraß für die kreisenden Geier zu enden, wurde die exkommunizierte Klerikerin von Sklavenhändlern aufgesammelt. Zu einem Dasein als Leibeigene kam es nie, denn schon wenige Zeit später, tat sich das Grauen der Flut über ihr und den mystischen Landen des Exils auf. Wie viele andere vor und auch nach ihr, wurde sie vom Himmelsriss verschluckt, und in die Wildnis geworfen, unwissend - wie alle - dass sie damit aus unbekannten Gründen dem Schicksal auf der Insel von Siptah entronnen war. Es verschlug sie, wie es kaum anders sein sollte, zur Pyramide des Set, wo sie unter dem Hohepriester Habik die Lehren Sets intensivierte, um Buße für die Vorwürfe zu tun, die sie ihrer Heimat entrissen hatten.

So blieb und bleibt unklar, ob die Anschuldigungen der Wahrheit entsprachen, und sie inzwischen lediglich einen Weg der Abbitte eingeschlagen hat.


Umfeld
Vertraute


Bekanntschaft


Gerüchte .. zu Sekhmet nach Belieben von anderen Spielern erweiter- und nutzbar.
  • Sie ist dermaßen von sich eingenommen, dass das Sanktum der Priester im Settempel mit zahllosen Spiegeln bestückt wurde, damit sie sich aus allen Winkeln betrachten kann.
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