Tholamedes

Aus Das letzte Kapitel
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Tholamedes
Tholamedes Char.jpg
Volk:Stygier
Clan:Aktuell noch: Khopshef
Alter:35
Augenfarbe:Grün
Haarfarbe:Schwarz
Größe:1.90 m
Gewicht:90 kg
Besonderheiten:Vernarbter Oberkörper
Gesinnung
Einstellung:Neutral-Böse
Religion:Set PRimär, Stygisches Pantheon



Äußerliche Beschreibung[Bearbeiten]

Der Mann, den man als offenkundig Stygisch einschätzen würde, trägt fast alle Merkmale eines Typischen Stygiers mit sich herum. Das Schwarze Haar ist zu einem Langen Zopf geflochten, die Seiten Glattrasiert und auch sonst scheint er sehr viel Wert auf Äußerlichkeiten zu legen. Körperbehaarung lässt er sich nicht nachsagen, und ist Stets darauf bedacht seinen Kompletten Körper so Haarlos wie möglich zu halten. Tholamedes ist offenkundig entweder mit Harter Körperlicher Arbeit, oder aber hartem Training zu dem Mann geworden der er heute ist. Seine Sehnigen Muskeln sind auf dem meist sehr Freizügig gehaltenen Körper deutlich zu erkennen.

Kleidungsstil[Bearbeiten]

Seine Kleidung hält er im Allgemeinen sehr an das Klima in dem er sich gerade befindet angepasst. Meistens ist das eher der Warme Süden, wo dann auch dementsprechend Kleidung sehr Freizügig und Luftig gehalten wird. Auffallend ist auch, das er viele Narben auf seinem Oberkörper trägt. Manche mögen von Schnitten herrühren, andere sehen aus wie Fesselspuren. Auf dem Rücken sind Peitschenhiebe ersichtlich.

Körperbemalung[Bearbeiten]

Was am meisten Auffällt sind seine Schwarzen Augen Tätowierungen. Sie Erinnern in mancher Form, und im richtigen Winkel, an Tränen. Wenn man Nah an ihm steht und mit ihm spricht, mag dem ein oder andern vielleicht auffallen, das wohl schon versucht wurde diese Tätowierung zu entfernen. Es aber nach kläglichen Versuchen gelassen wurde.

Wertsachen - Ausrüstung[Bearbeiten]

Er scheint allgemein nicht sehr viel von Wert zu besitzen. Habseligkeiten findet man nur selten bei ihm. Und wenn dann nur seine Aktuelle Ausrüstung. Die seit er im Land der Verbannten ankam sehr zu wünschen übrig lässt.

Wo man ihn findet / Aktuelles / Gerüchte / Verlauf[Bearbeiten]

- Bei der Oase Shazad hat er sich zusammen mit seiner Begleiterin mit der er dort ankam (Shadeyla) mit Erlaubnis der Magnifica in einem Zelt niedergelassen.
- Aktuell bemüht er sich um einen Dauerhaften Platz bei den Shazad
- Bei seinem Versuch, im Blutkessel für die Magnifica Ruhm zu erlangen, ist er Jämmerlich gescheitert. Er verlor den Kampf gegen Valerius mit einer angebrochenen Rippe. (Mittlerweile fast Verheilt)
- Eila hat ihn danach versorgt und seither ist er mit einem Stützverband um den Brustkorb anzutreffen.
- Shadelya und er genossen die Gastfreundschaft des Scheichs der wahren Löwen von Shem, als Sie Zwei Pferde von ihm gekauft haben.

Herkunftsgeschichte[Bearbeiten]

Ihr wollt meine Geschichte hören? Hrm..*er grummelt leise vor sich hin und blickt mürrisch drein* Normalerweise rede ich nicht gerne darüber. Aber ich habe Mittlerweile genug Getrunken, um mal eine kleine Ausnahme zu machen.



Also gut...was wollt ihr schon hören von einem wie mir? Ich bin Stygier...ich komme aus Luxur. Meine Kindheit war so wie die der anderen Kinder die ich kennen gelernt habe. Nun..zugegeben, es waren nicht sehr viele. Mein Vater war ein Händler in den Souks der Engen Gassen von Luxur. Dummerweise war er kein sehr guter Händler. Was ihn zum Säufer machte. Das wenige was wir hatten, versoff er. Und im Suff wuchs seine Wut. Und seine Wut brauchte ein Ventil. Und was wäre da schon besser geeignet, als ein Bastard Sohn einer Hure. Richtig..meine Mutter war irgendeine Straßenhure. Ich habe Sie nie kennen gelernt. Aber so viel ich weiß, kam Sie eines Tages mit mir auf dem Arm zu meinem Schakal von Vater und bat ihn um Hilfe. Das wenige bisschen Anstand das er hatte, verleitete Ihn dazu mich aufzunehmen. Aber um seinen Zorn mir gegenüber zum Ausdruck zu bringen (Ich war natürlich an allem Schuld) Lies er mir das hier als Geschenk. *Er deutet mit einem Krummen Zeigefinger auf die Augentätowierungen die er trägt. Sie haben die Form von verwischten Tränen und sind Schwarz wie die Nacht. * Er meinte, so sehe ich meiner Mutter ähnlicher.

Sei´s drum. Jedesmal wenn der Drecksack seine Händel in den Sand setzte, hatten wir Wieder einmal nichts zu essen. Ich war es gewöhnt, in den Straßen und Souks nach Essen zu betteln. Er schickte mich sogar aus um ihm ebenfalls etwas mit zu bringen. Bei jeder Gelegenheit die seine Wut wuchs, lies er Sie an mir aus. Prügel waren an der Tagesordnung. Später als ich älter wurde, redete ich mir ein, er hat das deswegen gemacht, um mich härter zu machen. Stärker zu machen. Um mich auf die Welt vorzubereiten.

Später zogen wir mit Karawanen umher. Einmal sogar, erblickte ich die Majestätische Stadt des Set selbst. Seyan nannten Sie sie. Er später erfuhr ich Ihre wahre Bedeutung. Vielleicht war es auch ein Trugbild der Sonne, eine Fatamorgana. Doch ich schwöre ich war dort. Irgendwann kamen wir in Pashtun an. Eine Stadt nahe am Styx im Norden von Stygien. Auch dort schickte er mich betteln. Aber mit den Jahren wurden auch meine Methoden anders. Irgendwann ging ich dazu über, statt zu Betteln zu stehlen. Was sollte ich schon anderes tun? Die Unschuld eines kleinen Jungen war verflogen und damit ich auch das Mitleid der Leute. In Pashtun habe ich meine Fähigkeiten verfeinert, mit schlanken Fingern, schnelles Geld zu machen. So dachte ich jedenfalls, ich sei der Beste! Das sollte sich ändern, als wir nach Khemi kamen. Khemi...Ach *er seufzt leise und seine Augen Funkeln bei seiner Erzählung* Wie soll ich dieses Juwel nur beschreiben. Schwarze Pyramiden die sich in den Himmel bohren. Mauern so hoch wie Berge. Jedenfalls wenn man ungefähr 13 Jahre alt ist. Die Monate vergingen, und eines Abends, als mein Vater einen besonders verdrießlichen Tag hatte, beschloss er mich Ordentlich dafür zechen zu lassen. Das war auch das erste mal, das ich zurückgeschlagen habe. Meinem Vater habe ich das Kiefer gebrochen und bin geflohen. Seither hatte ich ihn nie wieder gesehen. Mit gebrochener Nase versuchte ich später am Abend wieder etwas Geld aufzutreiben. Um wenigstens etwas an Kräutern, oder Verbänden zu kaufen.

Dummerweise, bestahl ich den Falschen. Dummerweise..oder vielleicht sollte ich im Nachhinein betrachtet lieber sagen, Glücklicherweise. Ein Mann, gehüllt in eine Schwarze Lederrüstung trug einen prallen dicken Geldbeutel an seinem Gürtel. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Doch der Mann war Aufmerksam und erwischte mich. Lange Rede kurzer Sinn...irgendetwas sah der Mann in mir. Er nannte sich selbst Kasthomet. Er war Ausbilder. Ausbilder der Tempelwachen für die Priesterschaft Set´s, in den Schwarzen Pyramiden, wie ich später erfahren habe. Normalerweise hätte er mir sicher die Hände abhaken lassen, aber er hat wohl irgendetwas in mir gesehen. Er nahm mich mit. Ich erzählte ihm von meinem Vater und meinem Leben. Er nahm mich mit in die Kaserne und gab mich dort als seinen Stiefsohn aus. Frag mich nicht, warum die anderen ihm das geglaubt haben. Vielleicht taten Sie das ja auch gar nicht...spielt aber keine Rolle. Jedenfalls haben Sie mich als Knecht aufgenommen. 3 Jahre Lang habe ich nur den Männern zu gesehen, Ihnen beim Trainieren die Waffen gebracht. Ihre Rüstungen geputzt und ihre Schuhe. Ihnen Essen und Wasser gebracht und ihre Kammern gereinigt. .*Er schweift kurz ab* Einmal als ich 15 war, hatte ich es gewagt einem Mädchen nachzusehen das weit über meinem Stand war nun...*er hält kurz inne, dann verfinstert sich sein Blick und er deutet auf die Peitschennarben auf seinem Rücken. Sicher sind nicht alle deshalb gewesen, aber wohl ein oder zwei* Egal... Jedenfalls war für mich irgendwann die Zeit gekommen und er lehrte mich ein Schwert zu führen. Ich würde in die Einheit aufgenommen werden, so versprach man es mir, und würde Glorreiche Reichtümer erlangen. Die Wahrheit sah dann leider anders aus. Ich war zwar Soldat, aber anders als ich mir das immer ausgemalt habe. Ich habe an einem einzige Feldzug Teilgenommen, und auch nur weil die Umstände so widrig waren das eine Einheit Tempelwachen überhaupt aus Khemi abberufen wurde um in einem Feldzug zu kämpfen. Was an sich schon nicht nur Absurd klingt, sondern es teilweise auch ist. Sei´s drum.

Ich war in Darfar, Die Dschungel dort waren die Hölle. Aber dort lernte ich die Kriegskunst. Zumindest soweit ich konnte. Ein paar Jahre danach, ...Später dann erst wurde ich als Tempelwache vereidigt und fortan bewachte ich die Magier und die Priesterschaft des Set vor dem gemeinen Pöbel, Dieben und Attentätern. Nach Jahren des Dienstes, und als ich ausgezeichnet wurde, weil ich bei einem Sklavenaufstand zur Niederschlagung in Keshatta beitrug (Aber das ist eine wahrlich andere Geschichte mein Freund...) Sollte ich teil der Grabwächter werden. Eine Große Ehre für mich. Eine Einheit die die Gräber der Toten vor Diebischen, Gierigen Lebenden beschützt. Wir sollten in Flüchen, Dunkler Magie und einzigartigen Kampfkünsten ausgebildet werden. Doch alles was ich über Magie oder Flüche weiß ist Einzig und allein Theoretischer Natur. Man lehrte mich Lesen und Schreiben und so konnte ich die Theorien und Rituale Studieren, aber niemals auch nur ansatzweise etwas Praktisches ausüben. Den bevor ich soweit war das zu erlernen, wurde ich Opfer einer Intrige eines Priesters der oberen Kaste. Ein Bauernopfer wenn man so will und ich wurde ins Exil verbannt. Nur Aufgrund meiner Verdienste, hat man mich nicht direkt der großen Schlange übergeben. Nun...so bekam ich mein Armband...und das ist die wirklich Kurze Version. *Er schnauft und trinkt aus seinem Glas um die Trockene Kehle zu Ölen. Dann Räuspert er sich*

Im Land der verbannten habe ich allerhand erlebt. Dort habe ich auch Shadelya kennen gelernt. *er lacht* Nein wir sind nicht zusammen. Ich beanspruche Sie nicht auf diese Weise. Wie gesagt..ich habe allerhand erlebt, aber das Übelste war, durch einen Zauber in der Welt gerissen zu werden, und in eine gänzlich andere verbracht zu werden. Ich bin vor kurzem erst in Talmani aufgewacht und versuche Seither einen Platz zu finden. Ich kann bis heute nicht sagen was das war. Aber ich hörte schon oft andere über die "Flut" sprechen. Ich muss unbedingt herausfinden was das ist.


So...ich Wette jetzt hast du genug davon was? .*Lacht mit geschlossenem Mund Kehlig in sich hinein, steht auf und macht sich davon. Und erst jetzt, da er am gehen ist, stellt er fest das er mit sich selbst gesprochen hat. Und seine Gedanken an sich selbst gerichtet hat. Er grummelt leise vor sich hin und hofft, das er künftig nicht mehr mit sich selbst sprechen muss, oder dieser Anflug von Schizophrenie nur eine Vorübergehende Randerscheinung und Nachwirkung des Zaubers ist, der ihn in diese Welt geleitet hat.*