Viper

Aus Das letzte Kapitel
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Viper
Viper-wiki.jpg
Volk:Stygier
Alter:ca.23 Jahre
Augenfarbe:rehbraun
Haarfarbe:schwarz
Größe:ca. 1,75
Gewicht:ca. 65kg
Besonderheiten:Hautbild einer großen Schlange auf dem Leib
Gesinnung
Einstellung:Rechtschaffen-neutral
Religion:Derketo


Die Haut der Schlange[Bearbeiten]

Die Frau, die den für viele seltsam klingenden Namen 'Viper' trägt, ist äußerlich eine Vorzeige-Stygierin. Nicht zu groß, sonnengeküsste Haut, eine markante Nase, neben schwarzem Haar und rehbraunen Augen.

Je nach Art der Kleidung sehr offensichtlich, ziert ihren durchaus muskulösen Leib das Antlitz einer großen Schlange, akribisch in Stunden voller Arbeit auf die Haut gezeichnet. Ebenso ist direkt unter dem rechten Auge ein sogenanntes 'Wadjit' zu sehen, das Schutzsymbol des Sonnengottes.

Hautringe an Ohren, Lippe, sowie die Nutzung von Kajal sind weitere Details, die man an der - durchaus hübschen - Stygierin erkennen mag, ebenso wie einige wenige Narben. Prominenteste dabei sind kreisrunde Narbengebilde an Füßen und Händen, offenbar Zeichen einer Kreuzigung, sowie ein Brandmal direkt unterhalb der rechten Pobacke, das recht deutlich den Name 'Shani' zeigt.

Die wenige Kleidung, in die sich die Stygierin hüllt, enthält meist Elemente der Gewandung der Diener Derketos, mit nützlichen Elementen wie Stiefeln und Handschuhen, sowie etwas Sonnenschutz ergänzt. Im Norden werden hierbei viele Fellelemente eingesetzt, da 'Viper' wohl keine Kleidung genug ist, um den kalten Wind zu ertragen.

Die Ankunft der Schlange im Exil - Das Kapitel der Sünden[Bearbeiten]

Bevor die Schlange in das 'Land der Exilanten' kam, war die Stygierin die Vorzeigesklavin eines Set-Priesters in ihrer Heimatstadt Sukhmet. Als rechte Hand des Priesters, soll sie sich dort eines der schlimmsten Verbrechen strafbar gemacht haben, als sie einen aufstrebenden Konkurenten ihres Herrn, dessen Diener und eine heilige Schlange im Tempel der Gottheit selbst niedermachte und den Schrein somit besudelte.

Für die Schwere dieser Tat, die sie angeblich nie verleugnete, waren ihr Folter und Tod gewiss, doch der Herr der Sklavin sorgte dafür, dass man sie 'nur' kreuzigte und zum Sterben in jenes Land brachte. Während ein Sandsturm über ihren geschundenen Leib peitschte und die Räuber der Wüste bereits ihre Schnäbel und Mäuler nach dem Fleisch der Stygierin lechzten, wurde sie von einem Landsmann gerettet, der sie gesund pflegte und dem sie - aus Dank, aber auch bar jedweder Ahnung wohin mit sich, für eine lange Zeit folgen sollte.

Beide Stygier errichteten zunächst eine kleine Enklave und machten sich dadurch einen Namen, dass sie das Flussland mit Sklaven versorgten. Unzählige neue und erfahrene Exilanten sollen in dieser Zeit von ihr gebrochen worden sein, bis einige Erlebnisse, sowie die Partnerschaft mit den Nord des 'Helgrinds', sie vom Sklavengeschäft wegführten.

Das Flussland blieb jedoch noch lange das Heim der Beiden, sowie einer kleinen Kommune von Stygiern, gewährte ihnen Sicherheit und schuf ergiebige Kontakte. Einer jener Kontakte war der Austausch von Waren und Wissen mit dem 'weißen Tempel' am Fluss, sowie der damaligen Novizin 'Shani', die gemeinsam mit ihrer Leibwächterin 'Rinah' schnell enge Freunde werden sollten. Mit der Zeit lernte sie die Dienerinnen Derketos schätzen und schloss sich dem Glauben an die Göttin an, da Set sie in ihren Augen verraten und obwohl sie immer ihre Pflicht erfüllt hatte, bestraft hatte.

Doch so schnell das Leben im Exil für Viper wuchs, so schön die Kontakte waren, so schnell kam es auch zu einem tragischen Ende, als große Stürme das Land verwüsteten, Piraten und Kannibalen über die Flusslande herfielen und die Bewohner der Enklave, aber auch des Tempels zur Flucht zwangen. Diese Zeit, auch als die 'Atalis Lied' beschrieben, trennte Freunde und Familien, Clans und Gemeinschaften.

Viper Oase.png

Ein neuer Start - das Kapitel der Sagen[Bearbeiten]

Nach der mit dem Lied verbundenen Zerstörung, kam Viper - getrennt von Partner und Freunden - an eine kleine Oase und errichtete dort ein Lager, mit der Absicht dort der Göttin Derketo einen Schrein zu errichten.

Alsbald fanden auch Shani, Rinah und Kharim dorthin und auch wenn die Oase für kurze Zeit eine Heimat war, hatte sie nicht Bestand, denn die Novizin wurde zum Tempel Derketos gerufen, um den nächsten Schritt auf ihrem Weg zu gehen.

Um Shani auf diesem Weg zur Seite zu stehen, aber auch aus Dankbarkeit für die Lehren über Liebe, Freiheit der eigenen Entscheidungen, sowie die Freundschaft die sie erfahren hatte, bot Viper Shani ihre Dienste an, etwas was die baldige Priesterin annehmen sollte. Und so folgte Viper ihr zum großen Tempel im Dschungel, um dort als Dienerin einer Priesterin Derketos zu dienen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Zeit im Tempel, als auch die Schwesternschaft mit den Novizen und Dienern der großen Anlage, waren für Viper sehr lehrreich und sie machte sich einen Namen als treue Dienerin der Göttin, aber auch ihrer Herrin, so dass sie kurz bevor ihre Herrin an einen neuen Posten versetzt werden sollte, deren Symbol empfing und ihr auch auf den neuen Posten folgte.

Der neue Platz wurde schnell ein Heim, doch auch dieser Ort sollte nicht lange bestand haben, als erneut die Katastrophe über das Land niederging und die Gruppen getrennt wurden. Erneut alleine, machte sich Viper auf die Suche nach ihrer Herrin, immer in der Hoffnung dass es dieser, den Schwestern und ihrem Partner gut gehen würde.

Und auch wenn sie andere Gläubige fand, sogar eine Priesterin der Derketa - Shen'ifer aus Kush - war ihr eigentliches Ziel nicht von Erfolg gekrönt. Als die Stygierin dann an einem weiteren Tag der Suche durch einen Wirbel der 'Flut' ergriffen wurde, brach ein weiteres Kapitel an - verbunden mit einigen Überraschungen.

Zeichen im Sand - Das letzte Kapitel[Bearbeiten]

Von der Flut in eine neue, brutale Wildnis geschleudert, wurde Viper in einer Grotte wach, die mit anderen Opfern des Ereignisses gefüllt war. Zu ihrer Verwunderung traf sie genau dort die Frau wieder, die sie nach der letzten Katastrophe gesucht hatte - die Priesterin Shani, ihre Herrin.

In absoluter Gewissheit, einige ihrer Freunde und speziell ihren Partner wohl nie wieder sehen zu können, widmete sich Viper nun dem, was sie geschworen hatte. Dem Dienst an Göttin und Herrin. Fernab der Fesseln fester Bindung verschrieb sie sich umso mehr ihrem Glauben und versuchte ihrer Freundin und Herrin beim Finden eines Weges zu diensten zu sein.

Das Ziel war bald klar - ein neues Heim. Kontakte wurden geknüpft - neue Verbündete wie die Hyperboreaner der 'Aaskeira', die Bewohner der Oase um die Magnifica 'Saolis' und den Jäger 'Eanruig', die Wildlinge 'Siobhan' und 'Skorr' wurden gemacht, aber auch alte Bekannte getroffen, wie die Nord 'Eila' oder die Kushitin 'Yasmina', die man vom Tempel am Markt kannte.

Einiges wird noch benötigt werden, um den Ort des Glaubens zu schaffen, doch sowohl Viper, als auch ihre Herrin werden nicht ruhen, bis das Ziel erreicht ist und das letzte Kapitel begonnen hat.


Hörensagen[Bearbeiten]

Gerüchte[Bearbeiten]

  • Angeblich hat sie in Stygia mehrfach und grausam gemordet
  • Zusammen mit Kharim soll sie hunderte Sklaven gebrochen und verkauft haben
  • Soll die Ursache für Skragaths Narbe am Ohr sein
  • Hat angeblich Löcher an Händen und Füßen - sie wurde wohl richtig gekreuzigt
  • Hat ein Schlangenhautbild über den gesamten Rücken
  • Shanis Name ziert ihre Haut, Zeichen für ihren Dienst
  • Soll durch den Dienst an der Göttin schöner geworden sein - andere behaupten, sie bade im Blut der Unschuldigen
  • Vom eisigen Riesen (Drazan) respektiert.
  • Soll selbst auf hohen Hacken noch gefährlich sein.
  • Hasst Darfari sehr.
  • Anführerin der Wächterinnen am Derketo-Schrein

Umfeld[Bearbeiten]

  • Shani (stygische Herrin/Besitzerin) - "Herrin, Gebieterin, Freundin. Unsere Momente sind zeitlos."
  • Kharim (stygischer Ehemann) - "Mögen sie dich alle für einen Affen halten. Dein wahres Gesicht verbirgst du gut."
  • Yasmina (kushitische Schülerin ihrer Herrin)- "Kleine Yasmina, stell weniger Fragen, lebe mehr."
  • Ahmanet(stygische Dienerin ihrer Herrin) - "Schwester, geliebte Freundin, du hast mein Vertrauen."
  • Tarnis (stygischer Sklave ihrer Herrin)- "Irgendwie nie zu sehen und doch immer da."
  • Valja (zamoranische Sorgenfalte) - "Meine zweite Tochter, ich will dich immer festhalten, doch du bist Freiheit."
  • Yanara (stygische Fanatikerin) - "Du willst eine Zunge sein, sehen wir ob du Silber oder Gold bist."

Freunde[Bearbeiten]

  • Saolis (zamoranische Herrin der Oase) - "zamoranischer Stolz."
  • Ishaq (stygischer Sklave der Oase) - "Bruder aus der Heimat."
  • Eanruig (aquilonisch-piktischer Jäger der Oase) - "Der Meisterjäger. Deine Wildheit und dein Anstand fechten zu oft."
  • Siobhan(grenzländische Freundin im Geiste) - "Wildes Kind."
  • Eila (nordische Freundin) - "Sieh nicht zu oft auf mich. Eine nette Schlange ist immer noch eine Schlange."
  • Drazan (eisiger Vertrauen) - "Weißer Riese. Ich hoffe du bist glücklich im Tegel der Schlacht. Und ich werde weiter auf dich wetten."

Vermisste[Bearbeiten]

  • 'Qharmi' (kushitische Schülerin) - " Tochter. Tot, aber nie vergessen. Ich werde deine Rache ausüben."
  • Dimyra (verschollene Glaubensschwester und Partnerin) - "Immer nur warum. Deine Rastlosigkeit hat dir viel genommen."
  • Rinah (verschollene Glaubensschwester) - "Lehrerin, Freundin, auf einmal weg."
  • Nintu (verschollene Freundin) - "Unikat, ich hoffe du hast dein Glück gefunden."
  • Uadjit (verschollene Freundin) - "Deinen Stolz will ich haben."
  • Cassandra (ehemalige Liebschaft) - "Hoffen wir, dass du deine Kinder wieder siehst."